Firmen Historie

Lackmann - 200 Jahre und mehr ...

Urzelle war die Tischlerei Bernh. Herm. Walters in Olfen Nr.: 44 ( Neustraße 6; Straßennamen gab es damals noch nicht! ) in die sich der aus Bork stammende Tischler Theodor Lackmann einheiratete. Wie das historische Auftragsbuch verzeichnet, wurden Möbel für Adel, Apotheker, Ärzte, Kaufleute, Bauern etc. der näheren und größeren Umgebung, ja bis nach Duisburg, per Pferd und Wagen geliefert. Nebenbei wurde auch noch zur Selbstversorgung eine kleine Landwirtschaft betrieben.

 

Beim großen Olfener Brand im Jahre 1857 wurden auch das Haus und die Werkstätte Nr.: 44 ein Raub der Flammen. Aber es ging bald nach dem Wiederaufbau weiter und in den Jahren 1878/1880 war man stolz darauf, für die neu erbaute Pfarrkirche St. Vitus einen Teil der Innenausstattung wie Kirchenbänke, Orgelgehäuse und auch die großen Portaltüren anfertigen zu dürfen. Die aufstrebende Industrialisierung südlich der Lippe und an der Ruhr führte zur Erweiterung der Werkstätte, woran auch maßgeblich die ab 1911 in Olfen verfügbare elektrische Energie beitrug.

 

In den Jahren um 1960 wurde die Tischlerwerkstatt aufgegeben und die Firma auf einen reinen Einrichtungshandel umgestellt. Ab da wurden dann auch besondere Möbel, zunächst aus Holland und Belgien, später verstärkt aus Italien, Spanien und Frankreich angeboten.

 

Im Jahre 1997 war es dann soweit: der heutige Sitz der Firma Lackmann Wohnkultur an der Robert-Bosch-Straße im Gewerbegebiet Hafen / Kreuzungsbereich Vinnum wurde  eröffnet.
Endlich konnten die Möbel in einer großzügigen, lichtdurchfluteten und ebenerdigen Ausstellung richtig zur Geltung kommen. Und man war wieder da wo man schon vorher jedem Autofahrer auffiel: direkt an der Bundesstraße B235!